• Christiane König

Der Papiertiger

Aktualisiert: 19. Juni 2020

Kennst du auch Situationen, die dich im ersten Moment total überfordern und du überhaupt keinen Plan hast was jetzt zu tun oder zu lassen ist? Die sich aber im weiteren Verlauf als halb so wild herausstellen?

Dafür gibt es einen tollen Begriff: der Papiertiger!




Unter einem Papiertiger versteht man einen sich machtvoll bzw. einflussreich gebenden Menschen, eine Organisation oder Schriftstücke, die bei genauer Betrachtung in Wahrheit keine Bedeutung oder Macht haben bzw. sich selbst handlungsunfähig machen, was jedoch teils erst nach einer längeren Zeit der Beobachtung erkannt werden kann (Quelle: Wikipedia)


Es gibt Situationen im Leben, die uns richtig Angst machen. Situationen die genauso furchteinflößend sind, als würden wir wirklich plötzlich vor einem freilaufenden Tiger stehen. Das können Tiger in Form von Briefen, E-Mails, Personen und vieles mehr sein.


Wenn wir uns in diesen Situationen bewusst machen, dass es sich "lediglich" z.B. um einen Brief handelt und nicht um einen leibhaftigen Tiger und uns ein Brief schließlich nicht umbringt, können wir ein bisschen weniger Angst verspüren. Und dieses kleine Bisschen ermöglicht einen anderen Blickwinkel auf die Situation und damit mehr Platz für eine Lösung.


Was lässt eigentlich einen Brief so gefährlich wie ein Tiger wirken? - der Vergleich! Wir vergleichen neue Situationen mit alten Situationen und befürchten eine Wiederholung. Dabei ist das so ähnlich wie beim Kuchen backen. Wenn wir nur ein paar Zutaten verändern, kann am Ende ein völlig anderer Kuchen entstehen. Wenn wir uns das immer wieder bewusst machen, können wir viel entspannter ein neues Ergebnis erwarten.

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